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Ich, nun nicht mehr ein krüppeliger Klumpen, traurig und krank, hacke meine Botschaft, endlich mit einer Botschaft versehen, in Plastik und Strom, fasse ein meine Vergangenheit in Resopal, schütze mein Leben durch Zellophan, um der Welt mitzuteilen, dass meine Wunden heilen, dass ich nun endlich ausgespien wurde oder entrissen wurde oder auch fliehen konnte, aus dem Ozean der Illusion, oder wie immer man es nennen will.

Jetzt ist es so, dass die schwarze Mama sich erhoben hat aus den dunklen tiefen und hinter mir winkt.

An ihrer Seite ihre nicht mehr ganz so zauberhafte Tochter, die Heldin im Kampf um die Angstund den Schmerz, so verführerisch mit ihrer hypnotischen Arschlochfotze mit der, dich zu verschlingen ihr Wunsch ist, um dich immer und immer wieder neu zu gebären, um dich mit dem Ambrosia der Lüge zu stillen, um dir die Fratze der Unterwerfung ins Gesicht zu quälen, um dir die Würde in kleinen Stücken aus dem Laib zu schneiden.

Ihnen drehe ich nun den Rücken zu ihnen zeige ich die kalte Schulter, ihnen zeige ich den verdammten Stinkefinger, ihnen bedeute ich, dass für sie nun die Zeit der großen Arschleckerei beginnt.

Ich beginne mir die Beute, das Blut an meinen Händen, herunter zu waschen. Ich verlasse das Haus, diese Ruine, in der es nie etwas zu holen gab. Ich habe keine Wahl, ich läutere mich selbst, ich ziehe aus, weiter und weiter, lasse die Scheiße da wo sie hinter mir liegt.

Nun beginne ich zu atmen, das erste mal zu atmen, den Kopf zu heben und aufrecht zu gehen. Ich ziehe aus, verlasse die Schatten, trete hinaus in das Licht und stelle mich bloß, mir ganz allein.

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Hundertausendfach habe

ich das Blutopfer gebracht

das Lamm Gottes geschlachtet

und auch vom Baum der Erkenntnis gekostet

 

Jetzt stehe ich vor blutigen Altären

schau zu wie mir nichts verborgen bleibt

mir schwindelt vom Blutrausch der Erkenntnis

 

ich bin der Altar und bin das Blut

ich bin der Schächter und bin das Lamm

ich bin der Baum und auch die Erkenntnis

ich bin das Opfer, das aus meinen Venen rinnt

ich habe mich

zu genüge gekostet

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die Schlangenhaut

sie will nicht reißen

 

jetzt ist es zu spät

gespaltene Zungen

zu benätzen

 

kein Kalk

kann mehr

die Schale ertüfteln

 

die Jungen

kriechen lebendig

aus dem Leibe

der Mutter hervor

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Durch den Sehschlitz zu sehen

die fahrende Zelle in den Schaufenstern

Menschen die gehen

mit dem Hund, oder kommen

vom Bäcker

 

In der Spiegelung

des offenen Fensters

ich

meine Gedanken

die Gitter vor den Fenstern

das Schloß an der Türe

der Wärter auf dem Gang

 

Freiheit

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Du sagtest "Ja!" unter einem falschen Namen.

Ich weiß deinen Namen immer noch nicht.

Aber ich weiß, daß du weißt, daß ich weiß!

Ich habe deinen falschen Namen mit Zaunpfählen winkend in die Luft geschrieben.

Jetzt winkst du zurück, und dein Winken bdeutet Abschied.

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Preludium

UNIVERSUM VOLLER KRANKER KREATUREN

faulende Stricher&Süchtige psychopathische
Perverse tumorverseuchte Scheißefresser
Mord schlechtes Wetter
Verstümmelung&Rinnstein

EIN UNIVERSUM VOLL SCHEIßE DAS STINKT
BIS ZUM HIMMEL DER BLAU&GRÜN GESCHLAGEN IST

EIN HIMMEL, HERABSCHAUEND
SINTFLUTEN VOLL TRÄNEN VERGIEßEND

eine Welt die versinkt in Depression
Melankolie, Hohn&Spot
Selbsthass&Suizid
ohne Hoffnung
ohne Liebe

OHNE LIEBE

 

Nocturno

Die Schatten des Dunkels breiten sich über die Häuser, wege und kahlen Bäume,
harte Konturen in der kalten Sonne zeichnend, kriechen sie um das Licht zu fressen,
abzusaufen im Dämmer um der Nacht ein Mahl zu reichen
der Himmel ein Quecksilbermeer aus wütenden Böhen, die reißen am toten Laub,
das braun und nass, klebt am Pflaster
was soll in dieser Zeit in der, der Mond im dunst nur Fremdheit lächelt,
das wort Liebe uns noch sein?
Wenn wir auf den Balkonen unserer Alkoven stehen und klabasternd durch die Umwelt straucheln ohne halt für die Gestürzten und jeder Wiederhall des jammers geschluckt wird von der Leere die begierig weit den Rachen aufgesperrt uns alle zu verschlingen trachtet.


Die Liebe,
dieses Wort,
gereicht es uns nicht nur zum Spott?
Auf das alle armen Teufel wissen was sie nicht besitzen?
Oder ist es gar so das die Liebe überhaupt nicht existiert,
nie existiert hat und nie existiren wird?
Nur ein wort und nichts weiter, nur ein Wort
uns unsere Aussetzigkeit zu demonstrieren
eine leere Phrase und wenn ein inhalt existiert, gereicht es wie gesagt,
uns nur zum Hohn, zum Hohn und Spott.

Wenn wir auf unseren Balkonen stehen und das nicht wärmende Atomstromlicht
renitent gegen die Nacht ankämpft, können wir uns umdrehen und in die erleuchteten quatiere schauen mit der Hoffnung beim Eintritt die Geborgenheit zu finden, die heimgekehrt ist, als wäre sie nie fortgewesen,
die Sterbenden zu trösten...

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Verlangende Lust die quält,

nachzugeben mich beseelt,

und Entrinnen mir versagt.

 

Nur der Zweifel weiter nagt,

am Gewissen das nie schweigt

wenn der Vorsatz wieder neigt

und zerbricht in eig`ner Hand.

 

Doch des Strebens Unterpfand

ist Hoffnung neuer Blüte,

die mich davor behüte,

vom Hoffen je zu lassen,

das Leben nie zu hassen.

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Das Gesagte ist uns nur Vorwand,

wir retten uns in Katamarane

und zerschneiden das Wasser zweifach,

so können wir hier sein 

und auch dort,

Urheberschaften zu leugnen.

 

Mit allem Gesagten

sprechen wir uns nicht an, 

es sind nur Worte aus Wasser,

sie fließen dahin

und werden zu Luft.

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Im Novemberschlangenmund

wird mir gereicht,

die Rose der Wolken.

Ihr Regen, der Tau, die Träne,

das Blut an der Dorne.

 

Verfangen im Geäst, die Herzkammer.

In der Galle ertrunken, der Mai.

Die Schatulle der Scham ist aufgesprungen,

alle Nägel sind vergeben,

selbst wenn die Zimmerleute

von ihren Kreuzen steigen.

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